Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße

Hervorgehoben unter: Hausküche Klassiker

Ich liebe es, Rinderrouladen zuzubereiten, besonders wenn es draußen kalt ist. Diese Hausmannskost gibt mir ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit. Die zarte Füllung aus Speck, Zwiebeln und Gewürzgurken, kombiniert mit der sahnigen Rahmsoße, lässt die Herzen höherschlagen. Jedes Mal, wenn ich diese Rinderrouladen serviere, ernte ich Komplimente, und das Rezept hat sich als hervorragend bewährt. Ich kann es kaum erwarten, auch euch mit diesem Rezept zu begeistern!

Lena Vogt

Erstellt von

Lena Vogt

Zuletzt aktualisiert am 2026-01-27T05:13:34.884Z

Als ich das erste Mal Rinderrouladen zubereitet habe, war ich überrascht, wie viel Geschmack man aus einfachen Zutaten herausholen kann. Die Kombination von gut gewürztem Fleisch und einer köstlichen Soße macht dieses Gericht unwiderstehlich. Ein wichtiger Tipp, den ich gelernt habe, ist, die Rinderrouladen vor dem Schmoren scharf anzubräunen. Dadurch bleibt das Fleisch saftig und die Soße bekommt eine tiefere Farbe und einen volleren Geschmack.

Jedes Mal, wenn ich meine Familie zu einem gemütlichen Abendessen einlade, kommen diese Rinderrouladen auf den Tisch. Es ist nicht nur ein Gericht, es ist ein Erlebnis, das Erinnerungen weckt. Ein weiterer kleiner Trick ist, ein wenig Senf in die Füllung zu geben – das bringt eine subtile Schärfe, die das Gericht perfekt abrundet. Ich hoffe, ihr genießt dieses Rezept genauso sehr wie ich!

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Zarte Rinderrouladen, die im Mund zergehen
  • Herzhafte Füllung aus Speck und Gewürzgurken
  • Die sahnige Rahmsoße passt perfekt zu Kartoffeln oder Knödeln

Der perfekte Rollvorgang

Der Rollvorgang ist entscheidend für die Zubereitung von Rinderrouladen. Achte darauf, dass die Rinderrouladen gleichmäßig dünn geklopft sind, damit sie beim Braten nicht reißen. Ein Fleischklopfer eignet sich hervorragend dafür. Das Bestreichen mit Senf bringt nicht nur Geschmack, sondern hilft auch, die Füllung zu binden. Wenn du die Füllung aufträgst, verteile sie gleichmäßig und achte darauf, dass am Rand etwas Platz bleibt, damit du sie beim Rollen gut sichern kannst.

Eine häufige Fehlerquelle beim Rollen sind zu große Mengen an Füllung. Überfülle die Rouladen nicht, da sie sonst schwer zu rollen sind und die Füllung beim Braten herausfallen könnte. Nach dem Rollen kannst du Küchengarn verwenden, um die Rouladen zu fixieren und ein weiteres Reißen zu verhindern – Zahnstochern sind zwar eine Option, aber sie können sich oft lösen. Ich persönlich bevorzuge Küchengarn, da es für eine sicherere Fixierung sorgt.

Die richtige Brattechnik

Die Brattechnik spielt eine wesentliche Rolle für die Aromen in den Rinderrouladen. Stelle sicher, dass das Öl im Topf heiß genug ist, bevor du die Rouladen hinzufügst. Ein Indikator dafür ist, wenn das Öl zu schimmern beginnt. Die Rinderrouladen sollten rundum kräftig angebraten werden, bis sie eine schöne goldbraune Farbe haben. Dies geschieht normalerweise nach etwa 3-4 Minuten auf jeder Seite. Das Anbraten ist entscheidend, da es das Maillard-Reaktion hervorruft, die für den köstlichen Geschmack verantwortlich ist.

Nach dem Anbraten ist es wichtig, die Rouladen aus dem Topf zu nehmen, damit die Zwiebeln im verbliebenen Bratfett gut karamellisieren können. Dies verleiht der Soße eine tiefere Geschmacksnuance. Achte darauf, die Zwiebeln nicht zu stark zu bräunen, da sie sonst bitter werden können. Ein sanftes Karamellisieren bei mittlerer Hitze ist ideal, was etwa 5-7 Minuten in Anspruch nehmen sollte.

Soße verbessern und variieren

Die Soße ist das Herzstück dieses Gerichts und sollte nicht vernachlässigt werden. Nachdem du die Rinderrouladen entnommen hast, ist es wichtig, die Soße durch ein feines Sieb zu passieren, um eine glatte Konsistenz zu erzielen. Ich empfehle, die Soße vor dem Binden mit Mehl zur Absorption von überschüssigem Fett zu entschäumen. Das Binden mit Mehl und Sahne sorgt für eine cremige, reichhaltige Soße, die hervorragend zu Kartoffeln oder Knödeln passt.

Für eine besondere Note kannst du die Soße zusätzlich mit etwas Rotwein oder einem Spritzer Balsamico-Essig abrunden. Das verleiht der Soße eine angenehme Säure und entwickelt eine komplexe Geschmacksnote. Wenn du eine leichtere Variante bevorzugst, kannst du die Sahne durch Crème fraîche ersetzen oder ganz weglassen. In diesem Fall empfiehlt es sich, etwas mehr Rinderbrühe hinzuzufügen, um die Konsistenz zu wahren.

Zutaten

Hier sind die Zutaten, die du benötigst:

Zutaten für Rinderrouladen

  • 4 Rinderrouladen (je ca. 150g)
  • 100g Speck
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Gewürzgurken
  • 2 Esslöffel Senf
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Esslöffel Öl
  • 300ml Rinderbrühe
  • 200ml Sahne
  • 1 Esslöffel Mehl

Stelle sicher, dass alles bereit ist, bevor du mit dem Kochen beginnst!

Zubereitung

So bereitest du die Rinderrouladen zu:

Füllen und rollen

Die Rinderrouladen leicht klopfen und mit Senf bestreichen. Speck in kleine Stücke schneiden, Zwiebeln würfeln und Gewürzgurken in Streifen schneiden. Eine Mischung aus diesen Zutaten auf jede Rinderroulade geben, würzen und sorgfältig aufrollen. Mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren.

Braten

In einem großen Topf das Öl erhitzen und die Rinderrouladen kräftig anbraten, bis sie schön gebräunt sind. Danach die Rouladen herausnehmen und beiseite stellen.

Schmoren

Die Zwiebeln in dem Bratfett anbraten, dann die Rinderbrühe hinzufügen. Die Rinderrouladen zurück in den Topf geben, mit Deckel zugedeckt bei niedriger Hitze ca. 90 Minuten schmoren lassen.

Soße zubereiten

Die Fleischrollen herausnehmen, die Soße durch ein Sieb gießen und mit Mehl und Sahne binden. Vor dem Servieren nochmals abschmecken.

Serviere die Rinderrouladen heiß mit Beilagen deiner Wahl.

Profi-Tipps

  • Ein guter Tipp ist, die Rinderrouladen bereits am Vortag zuzubereiten. Sie schmecken am nächsten Tag noch besser, da die Aromen richtig durchziehen können!

Aufbewahrung und Reste

Die Rinderrouladen lassen sich hervorragend aufbewahren und schmecken am nächsten Tag oft noch besser, da die Aromen Zeit zum Durchziehen haben. Lagere die Rouladen in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank, wo sie bis zu drei Tage frisch bleiben. Die Soße kann ebenfalls in einem separaten Behälter aufbewahrt werden, um ein Ankleben zu verhindern.

Wenn du die Rinderrouladen länger aufbewahren möchtest, kannst du sie auch einfrieren. Am besten ist es, sie ohne Soße zu verpacken, da die Konsistenz der Sahne beeinträchtigt werden könnte. Achte darauf, die Rouladen gut einzupacken, um Gefrierbrand zu vermeiden. Zum Aufwärmen einfach die Rouladen in der Soße sanft erwärmen, entweder auf dem Herd oder in der Mikrowelle.

Serviervorschläge

Die Rinderrouladen eignen sich hervorragend für festliche Anlässe, lassen sich aber auch an einem gemütlichen Sonntag genießen. Ich serviere sie häufig mit einem Beilagensalat aus frischen Blattsalaten und einem leichten Dressing, um die Schwere des Gerichts auszugleichen. Knödel oder Kartoffeln sind klassische Begleiter, die die köstliche Soße wunderbar aufnehmen.

Eine interessante Variation könnte sein, die Rinderrouladen mit einer Beilage aus saisonalem Gemüse zu servieren, wie zum Beispiel gedünsteten Karotten oder Rosenkohl. Diese Kombination bringt nicht nur Farben auf den Teller, sondern auch zusätzliche Nährstoffe. Du kannst das Gemüse einfach in der letzten halben Stunde der Garzeit zusammen mit den Rinderrouladen im gleichen Topf hinzufügen.

Fragen zu Rezepten

→ Kann ich die Rinderrouladen einfrieren?

Ja, du kannst die Rinderrouladen nach dem Schmoren einfrieren. Achte darauf, sie gut verpackt in einem luftdichten Behälter zu lagern.

→ Kann ich auch anderes Fleisch verwenden?

Ja, du kannst auch Schweinefleisch oder Hähnchen verwenden, beachte jedoch, dass die Garzeit variieren kann.

→ Wie lange sind die Rinderrouladen haltbar?

Im Kühlschrank sind die Rinderrouladen etwa 2-3 Tage haltbar. Im Gefrierfach bleiben sie bis zu 3 Monate frisch.

→ Welche Beilagen passen zu Rinderrouladen?

Typische Beilagen sind Kartoffeln, Knödel oder auch Rotkohl. Auch ein frischer Salat passt gut dazu.

Sekundäres Bild

Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße

Ich liebe es, Rinderrouladen zuzubereiten, besonders wenn es draußen kalt ist. Diese Hausmannskost gibt mir ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit. Die zarte Füllung aus Speck, Zwiebeln und Gewürzgurken, kombiniert mit der sahnigen Rahmsoße, lässt die Herzen höherschlagen. Jedes Mal, wenn ich diese Rinderrouladen serviere, ernte ich Komplimente, und das Rezept hat sich als hervorragend bewährt. Ich kann es kaum erwarten, auch euch mit diesem Rezept zu begeistern!

Vorbereitungszeit30 Minuten
Kochzeit120 Minuten
Gesamtzeit150 Minuten

Erstellt von: Lena Vogt

Rezeptart: Hausküche Klassiker

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Endmenge: 4 Portionen

Was Sie brauchen

Zutaten für Rinderrouladen

  1. 4 Rinderrouladen (je ca. 150g)
  2. 100g Speck
  3. 2 Zwiebeln
  4. 4 Gewürzgurken
  5. 2 Esslöffel Senf
  6. Salz und Pfeffer
  7. 2 Esslöffel Öl
  8. 300ml Rinderbrühe
  9. 200ml Sahne
  10. 1 Esslöffel Mehl

Anweisungen

Schritt 01

Die Rinderrouladen leicht klopfen und mit Senf bestreichen. Speck in kleine Stücke schneiden, Zwiebeln würfeln und Gewürzgurken in Streifen schneiden. Eine Mischung aus diesen Zutaten auf jede Rinderroulade geben, würzen und sorgfältig aufrollen. Mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren.

Schritt 02

In einem großen Topf das Öl erhitzen und die Rinderrouladen kräftig anbraten, bis sie schön gebräunt sind. Danach die Rouladen herausnehmen und beiseite stellen.

Schritt 03

Die Zwiebeln in dem Bratfett anbraten, dann die Rinderbrühe hinzufügen. Die Rinderrouladen zurück in den Topf geben, mit Deckel zugedeckt bei niedriger Hitze ca. 90 Minuten schmoren lassen.

Schritt 04

Die Fleischrollen herausnehmen, die Soße durch ein Sieb gießen und mit Mehl und Sahne binden. Vor dem Servieren nochmals abschmecken.

Zusätzliche Tipps

  1. Ein guter Tipp ist, die Rinderrouladen bereits am Vortag zuzubereiten. Sie schmecken am nächsten Tag noch besser, da die Aromen richtig durchziehen können!

Nährwertaufschlüsselung (Pro Portion)

  • Calories: 620 kcal
  • Total Fat: 40g
  • Saturated Fat: 15g
  • Cholesterol: 180mg
  • Sodium: 100mg
  • Total Carbohydrates: 34g
  • Dietary Fiber: 2g
  • Sugars: 4g
  • Protein: 34g